Im Winter wächst auf dem Feld nicht mehr viel und vor allem Lagergemüse wie Rüebli, Randen oder Sellerie steht regelmässig auf dem Speiseplan. Frisch gibt es zurzeit zum Beispiel noch Rosenkohl oder Federkohl, welche Abwechslung und Grün in die Küche bringen. Ich mag beide sehr gern!
Mit Federkohl haben wir vor kurzem ein feines Pesto gekocht. Es geht ganz schnell, weshalb wir euch das Rezept nicht vorenthalten wollen.
Federkohl, ca. zwei Handvoll
Mandeln (oder andere Nüsse wie Haselnüsse oder Baumnüsse)
1 Knoblauchzehe
Saft einer halben Zitrone
Olivenöl (ich habe zusätzlich ein wenig Leinsamenöl verwendet)
Salz, Pfeffer
Parmesan zum Servieren, wer mag
Pasta
Den Federkohl waschen, in Streifen schneiden. In kochendem, gesalzenem Wasser kurz blanchieren (ca. 1-2 Minuten). Den Federkohl abschöpfen. Im selben Wasser die Pasta kochen.
Mandeln in einer Bratpfanne ohne Fett rösten. Federkohl mit den Mandeln, Knoblauchzehe, Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer pürieren. Evtl. etwas Kochwasser hinzufügen. Abschmecken.
Ich habe ein paar Federkohlblätter und Mandeln vor dem Pürieren zur Seite gelegt. Federkohl fein schneiden, Mandeln grob hacken.
Gekochte Pasta mit dem Pesto, Federkohlstreifen und Mandeln mischen. Mit Parmesan servieren.
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Martina