Pastinaken sind ein besonderes Gemüse: Sie schmecken süsslich-würzig und lassen sich wie Kartoffeln oder Rüebli zubereiten: Angebraten mit Rosmarin, gebacken im Ofen, als Püree, als Chips – oder wie hier als Suppe. Man kann sie auch roh essen.
Die Pastinake ist eine sehr alte Kulturpflanze, die auch wild vorkommt. Durch die starke Verbreitung der Kartoffel wurde sie verdrängt und ist immer mehr in Vergessenheit geraten. Nicht so in Grossbritannien: Die grössere Bedeutung führt zu einer entsprechenden Sorten- und Rezeptevielfalt. Wusstet ihr, dass man aus Pastinaken auch Wein herstellen kann?
Heute gibt es jedoch keinen Wein, sondern eine Suppe. Die Süsse der Pastinake wird verstärkt durch weissen Portwein, der Safran bringt feine Würze und ein bisschen Farbe. Die Suppe wird auch ohne Rahm sehr sämig – wer will, kann am Schluss einen Klecks Crème fraîche hinzufügen.
Für 2-3 Personen
1 Pastinake (ungefähr 500g)
1 mittlere Kartoffel
Eine halbe Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
1dl weisser Portwein (oder Weisswein)
8dl Bouillon
1 Briefchen Safran
Pfeffer, Cayennepfeffer
Crème fraîche nach Bedarf
Pastinake und Kartoffel schälen und in Würfel schneiden. Mit der klein geschnittenen Zwiebel und Knoblauch in heissem Olivenöl anbraten. Mit Portwein ablöschen, Safran hinzufügen und etwas einkochen lassen. Mit Bouillon aufgiessen und solange kochen, bis die Pastinaken weich sind. Pürieren, mit Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken, evtl. noch etwas Wasser hinzufügen, wenn die Suppe zu dick sein sollte. Wer will serviert die Suppe mit einem Klecks Crème fraîche.
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Martina