Der Gmüeser hat wieder gepflanzt. 650 Stöcke Aronia werden das Landschaftsbild oberhalb unseres Baumgartens in den nächsten Jahren verändern. Das weisse Blütenmehr im Frühjahr wird eine Insektenweide. Mit ihrer tiefgrünen Blätterfarbe, die sich im Herbst knallrot färbt und den dunkelvioletten Früchten, wird diese Anlage in der Vegetationszeit das Auge immer wieder von neuem überraschen. Im nächsten Jahr wird zudem zwischen den Reihen eine artenreiche Heuwiese angesät.
Ursprünglich aus den Graslandschaften im Osten von Nordamerika stammend, fand diese Pflanze ihren Weg nach Russland und Osteuropa. Dort stehen hunderte von Hektaren im Ertrag. Im deutschsprachigen Raum findet diese Wunderpflanze erst seit einigen Jahren Anklang. Die Nachfrage ist auf Grund ihrer vielfältigen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe stetig steigend.
Als Beere vom Busch gepflückt, schmeckt diese Frucht nur bedingt. Die vielen Bitterstoffe machen die Apfelbeere gewöhnungsbedürftig. Durch die Verarbeitung zu unterschiedlichsten Produkten kann die Aronia aber sehr wohl schmackhaft gemacht werden. Zum guten Glück, denn keine heimische Beere kann der Aronia bei den Wirkstoffen nur annähernd das Wasser reichen. Mineralien, Spurenelemente und eine Vielzahl von Vitaminen, darunter die komplette Gruppe der B-Vitamine, sind dabei noch nicht die wichtigsten gesundheitsfördernden Bestandteile. Bekannt ist diese Beere nämlich für ihren hohen Anteil an Antioxidantien. Diese neutralisieren die beim Stoffwechsel entstehenden und die menschlichen Zellen angreifenden Radikale.
Nun hoffen wir, dass die Pflanzen anwachsen und den Winter gut überstehen, damit sie euch und uns in absehbarer Zeit beim Gesundbleiben unterstützen.
***
Dominik
Eine Antwort